Saunaregeln und Etikette: Dos and Don’ts

Saunaregeln und Etikette: Dos and Don’ts

Die Sauna ist in Deutschland mehr als nur ein Ort zum Schwitzen: Sie ist Teil der Kultur, ein Ort der Entspannung und der Rücksichtnahme. Wer die gängigen Regeln kennt, sorgt für ein angenehmes Miteinander und respektiert die Bedürfnisse anderer Besucherinnen und Besucher. Im folgenden kompakten Leitfaden finden Sie die wichtigsten Verhaltensregeln – von Kleidung über Ruhephasen bis zur richtigen Aufguss-Etikette.

sauna rules

Kleidung & Textilgebrauch

In vielen deutschen Saunen gilt der reine Nacktbetrieb, in einigen Thermen und Wellness-Bereichen sind jedoch Textil-Saunen vorhanden. Informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die Hausordnung. Generell gilt:

  • Sauna = oft nackt: Benutzen Sie ein großes Handtuch, auf das Sie sich setzen oder liegen.
  • Kein Badeanzug in reinen Saunen: Stoff kann die Wärmeisolation verändern und unhygienisch sein.
  • Handtuch ausreichend groß: Es sollte so platziert werden, dass Hautkontakt mit den Auflagen vermieden wird.

Hygiene & Vorbereitung

Gute Hygiene ist Pflicht. Duschen Sie vor dem Saunagang gründlich, um Schweiß, Kosmetikreste und Deodorants abzuwaschen. Nägel kurz, Schmuck ablegen (er wird heiß) und keine offenen Wunden ohne Pflaster. Verwenden Sie Seife und trocknen Sie sich – nicht nass in die Sauna gehen.

Ruhephasen & Verhalten

Die Sauna ist ein Ort der Ruhe. Stimmen, die lauter als ein Flüstern sind, gehören nicht in den Saunabereich. Mobiltelefone sollten ausgeschaltet oder auf lautlos gestellt und am besten außerhalb der Saunakabine gelassen werden. Laute Gespräche, Musikhören ohne Kopfhörer oder Telefonieren sind tabu.

Aufguss-Etikette

Der Aufguss ist ein gemeinschaftliches Ritual. Verhalten Sie sich respektvoll:

  • Betreten Sie die Kabine nicht während des letzten Aufgusses, wenn die gewünschte Ruhe bereits eingekehrt ist.
  • Wenn der Aufgussmeister eine Reihe nach hinten bittet oder das Handtuch wedelt, folgen Sie den Anweisungen – es dient dem gleichmäßigen Verteilen der Luft.
  • Achten Sie auf Reaktionen anderer Besucher (Schwindel, Übelkeit) und helfen Sie gegebenenfalls, Ruhe und Platz zu schaffen.

Dos and Don’ts – kurz zusammengefasst

Dos:

  • Vorher duschen und abtrocknen.
  • Großes Handtuch unterlegen.
  • Rücksicht nehmen, leise sprechen.
  • Regelmäßige Abkühl- und Ruhephasen einlegen.

Don’ts:

  • Kein Parfüm oder stark duftende Pflegeprodukte in der Sauna.
  • Keine Fotos oder Videos machen.
  • Kein Essen und keine alkoholische Überlastung vor dem Saunagang.
  • Nicht in die Sauna gehen, wenn Sie sich krank fühlen oder ansteckend sind.

Rücksichtnahme und Gesundheit

Respektieren Sie ältere Besucher, Familien mit Kindern und Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Wenn jemand gesundheitliche Probleme bekommt, informieren Sie das Personal. Schwangere, Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder akuten Infekten sollten vor dem Besuch ärztlichen Rat einholen. Beim Gefühl von Schwindel sofort die Kabine verlassen, an die frische Luft und, falls nötig, Hilfe rufen.

Kinder in der Sauna

Kinder sollten nur dann in die Sauna, wenn die Einrichtung Familienbereiche anbietet und die kurze, milde Saunagänge erlaubt. Achten Sie auf die richtige Temperatur, verkürzte Aufenthaltszeiten und ständige Beaufsichtigung.

Praktische Tipps für Anfänger

  • Beginnen Sie mit kürzeren Gängen (6–8 Minuten) und steigern Sie sich langsam.
  • Abkühlen: kalte Dusche, Tauchbecken oder frische Luft für 1–2 Minuten.
  • Ruhephase: mindestens 15–20 Minuten zwischen den Saunagängen einplanen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser vor und nach dem Saunagang.

Fazit

Mit wenigen Regeln und etwas Aufmerksamkeit wird Ihr Saunabesuch angenehm und erholsam – für Sie und alle anderen. Respekt, Hygiene und Rücksichtnahme sind die Schlüsselbegriffe. Genießen Sie die Ruhe, den Aufguss und die wohltuende Hitze verantwortungsbewusst.

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